Der Übergang zum eigenen Konto

Mit zwölf bis vierzehn bekommen die meisten Kinder ein eigenes Bankkonto. Damit endet die Zeit, in der Sackgeld über Bargeld und Erinnerung läuft — und Batzenbank hat seinen Zweck erfüllt.

Was sich ändert

Der Betrag wandert auf ein Konto, das dem Kind gehört. Ein guter Moment, um über den Schlusssaldo zu sprechen und den Kontoauszug gemeinsam anzuschauen: was ist übergeben worden, was lag im Verwahrtopf, was ist daraus geworden.

Jugendlohn

Ab der Oberstufe verwenden manche Familien das Jugendlohn-Modell: Das Kind bekommt einen grösseren Betrag und übernimmt dafür selbst bestimmte Ausgaben — Kleider, Handy, Freizeit. Das ist ein echtes Budget, kein Sackgeld mehr, und es braucht eine klare Abmachung darüber, was davon bezahlt wird.

Lehrlingslohn

Beginnt eine Lehre, verdient das Kind eigenes Geld. Üblich ist, dass ein Teil davon für Kost und Logis abgegeben wird und der Rest zur freien Verfügung steht. Auch hier gilt: die Abmachung vorher besprechen, nicht nachträglich.

Stand: 2026-08-19

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