Die wichtigsten Regeln

Regelmässig und unaufgefordert auszahlen

Sackgeld kommt verlässlich zum vereinbarten Zeitpunkt — unabhängig vom Verhalten oder den Schulnoten. Das Kind soll nicht darum bitten müssen.

Nicht als Belohnung oder Strafe

Sackgeld zu kürzen oder für gute Noten aufzustocken ist als Erziehungsmittel ungeeignet. Es macht aus einer Übung im Umgang mit Geld ein Druckmittel — und beides zusammen funktioniert nicht.

Kein Vorschuss

Ist das Geld vor dem nächsten Termin weg, muss das Kind warten. Genau dadurch entsteht der Lerneffekt. Das auszuhalten ist für Eltern oft schwerer als für das Kind.

Mithilfe im Haushalt nicht ans Sackgeld koppeln

Alltägliche Mithilfe ist selbstverständlich und wird nicht verrechnet. Für grössere Arbeiten, die über das Übliche hinausgehen, könnt ihr getrennt davon etwas vereinbaren.

Frei verfügbar lassen

Das Kind entscheidet selbst, wofür es das Sackgeld ausgibt. Gemeinsam über Käufe zu sprechen hilft — Kontrolle über jeden einzelnen Kauf ist nicht nötig und nimmt der Sache den Sinn.

Stand: 2026-08-19

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