Warum der Rhythmus mit dem Alter wechselt
Kleine Kinder können noch nicht über lange Zeiträume planen. Wer mit sechs einen Monatsbetrag bekommt, hat ihn am dritten Tag ausgegeben und danach vier Wochen nichts — das ist keine Lernerfahrung, sondern nur Frust.
Mit zunehmendem Alter wird der Abstand deshalb grösser:
- wöchentlich bis acht Jahre
- alle zwei Wochen von neun bis elf
- monatlich ab zwölf
Jeder Schritt ist eine kleine Übung im Einteilen. Der Wechsel muss nicht am Geburtstag passieren — er passt dann, wenn ihr merkt, dass das Kind mit dem längeren Zeitraum zurechtkommt.
Der Auszahltag
Wählt einen festen Tag und behaltet ihn bei. Ein verlässlicher Rhythmus ist mehr wert als der genaue Betrag: das Kind kann sich darauf einstellen, und ihr müsst nicht jedes Mal neu daran denken.
Stand: 2026-08-19